Reiten in Spanien Tarifa, ein toller Reitstall - Strand

Reiten in Spanien Tarifa, ein toller Reitstall - Strand

Beitragvon kjelinek@iys.at » 04 Mär 2017, 12:26

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25.12.2016 :D :D :D
Flug nach Málaga, mit dem Mietauto, einem Fiat 500, welchen ich als „No Go“ beim Einsteigen bezeichnete, auf nach Tarifa. Abflug München war 13:40 Uhr und 17 Uhr die pünktliche Landung. Mietauto abfassen und ca. 90 Minuten mit dem Auto nach Tarifa km 78. 19:15 waren wir vor Ort. An der Rezeption konnte man uns für den kommenden Tag zum Thema Reiten keine Information geben.
Untergebracht waren wir im Hotel, mit großem Schlafzimmer und gepflegtem Bad. Das Abendessen im Hotel war ausgezeichnet.
 
26.12.2016
Acht Uhr auf zum Frühstück. Ein tolles reichhaltiges Buffet. Was uns besonders gefallen hat war das reichhaltige Obstangebot, speziell für Leute, welche zum Frühstück nur Obst mögen. Vor und nach dem Frühstück auf zum Reitstall, welcher nur 60 Schritte vom Hotel entfernt liegt. Niemand anzutreffen, was nun? Nach dem dritten Versuch hat es geklappt. Und es stellte sich heraus, dass wir die Reitstallbesitzerin am Vorabend einfach nur um 15 Minuten verpasst hatten. Da wir das Große Sternrittprogramm mit fünf Reittagen gebucht hatten, haben wir uns auf heute nochmals frei und dann auf die nächsten fünf Tage verständigt und für den ersten Tag Treffpunkt 8 Uhr 30 am Stall erhalten. Da die erste Tour über Mittag ins Gelände gehen würde, hat man uns empfohlen, Mittagsbrotzeit/Tagesverpflegung für einen selbst und einige Leckerbissen wie Äpfel für die Pferde mitzunehmen. 
 
Reittag 1: 27.12.2016
Ziel die Dünen von TARIFA
Um 8 Uhr 30 beim Stall zu sein, haben wir den Wecker auf 7 Uhr gestellt. Dann ab zum Frühstück mit viel Obst und anschließender „Plünderung“ von Käse und Wurst für das Mittagessen. Scharfe Salami und Ziegenkäse. Für die Pferde haben wir je zwei Äpfel als „Belohnung“ eingepackt. Gut gerüstet waren wir pünktlich am Stall. Kurze Begrüßung, die Pferde waren bereits von der Weide geholt und in den Boxen. Wir waren vier deutschsprachige Reitgäste, Sahra aus Deutschland als Reitgehilfin und Klaartje, die Besitzerin und Reitführerin aus den Niederlanden, welche  hervorragendes Deutsch spricht. Nach kurzer Einführung in die Gepflogenheiten wurden uns die Pferde zugeteilt, vier Andalusier und zwei Araber/Andalusier in sehr guter optischer Verfassung.
Pferdepflege: keine Besonderheiten
·        Hufe auskratzen, die Pferde laufen barfuß
·        Pferde striegeln
Aufsatteln duften wir selbst. Die Sattelkammer ist super aufgeräumt und auch das Zaumzeug – Hackamore – in sehr gutem Zustand.
Nach dem Satteln mit Iberischen bzw. Westernsätteln und dem Aufzäumen wurden bei den Pferden die Vorderbeine gestreckt, um Falten durch den Sattelgurt zu vermeiden.
Reitmethode: Westernstil, einhändig oder beidhändig in allen Gangarten. (Impulsreiten)
Aufsteigen und raus aus dem Vorhof. Klaartje reitet vorne weg und Sahra macht das Schlusslicht, schließlich weiß noch niemand, ob wir „Reiter“ wirklich reiten können. Der Trip führt uns unter der Schnellstraße hindurch in die vom Meer abgewendete Seite. Gemütlich geht es im Schritt durch Gebüsch, Wiesen, felsige Passagen über kleine Bäche und offene Strecke ca. 5 km in Richtung Westen, dann geht es wiederum durch eine Unterführung. Wir haben einen tollen Sandstrand vor uns. Am Strand waren extrem viele Wind- und Kite-Surfer, was die Pferde in keiner Weise beunruhigte. Sie waren offenbar dieses Szenario gewöhnt. Nach  Schritt und Trab war es jetzt an der Zeit zu galoppieren. Ein tolles Erlebnis für mich, entlang des Meeres, ein tolles Pferd unterm Hintern mit einem absolut weichen Galopp. Toll, ein Pferd, das in allen Gangarten harmonische Bewegungsabläufe hat. Am Ende der Galoppstrecke ging es in die Sanddünen, wo uns die Pferde zuverlässig durch tiefen Sand die Dünen nach oben zum Picknick getragen haben. Nach einer ½ Stunde Pause mit Leckerli für Pferde und Reiter ging es zurück. Hier durften einige zum ersten Mal einen richtigen Sandsturm erleben, die Straße musste ständig mit großem Gerät freigehalten werden. Nach ca. vier Stunden in Schritt, Trab und kurzem Galopp waren wir wieder am Stall. Absatteln, Hufe kontrollieren und  reinigen und die Beine abspritzen. Das Pferd in die Box bringen. Dort gab es noch kräftiges Heu, eine Art Heu aus getrocknetem Getreide.
Morgen geht es in die Berge. Es war ein schöner Tag.

Mehr dazu mit Bildern in meinem Blog.
kjelinek@iys.at
 
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