Kanada - Besuch im schönen Quebec (Ostkanada)

Kanada - Besuch im schönen Quebec (Ostkanada)

Beitragvon admin » 29 Jul 2016, 12:01

Endlich lande ich in Toronto, Kanada und lerne das weite Land kennen. Nach einem Tagesausflug zu den Niagarafällen (absolut lohnenswert) und einem Besuch der Stadt Toronto, eine moderne Großstadt, die viel zu bieten hat, reise ich per Mietwagen nach Montreal. Ein Grossteil der Strecke führt am Ufer des Ontariosees vorbei, der Teil der „Great Lakes“ ist und nicht zu enden scheint.
Eine Nacht bleibe ich in der modernen Metroploe Montreal, wo gerade das bekannte Sommer Jazz Festival stattfindet und schaue mir auch die Altstadt an. Wunderschön ist auch der Ausblick vom Mont Royal, dem Hausberg, von dem man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt hat. Auch Waschbären tummeln sich hier gegen Abend.
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Dann ist es endlich soweit: Ich fahre über Sherbrooke zum Gourmet Ride. Ca. 3,5 Stunden dauert das von Montreal und, wie überall in Kanada, scheinen die Strassen und Highways endlos lang und gerade inmitten der Natur zu verlaufen.


Am Hof werde ich herzlich empfangen, so dass ich mich direkt wohl fühle. An einer ruhigen Strasse in der Nähe eines kleinen Dorfes gelegen, liegt der Hof landschaftlich schön eingebettet mit Blick auf die umgebenden Hügel und Wälder. Im Haupthaus sind, neben den charmant eingerichteten Zimmern auch der Essraum, ein Wintergarten und ein Jaccuzzi untergebracht.
Draussen befindet sich der Pool zum erfrischen im Sommer, Parkmöglichkeiten und das Stallgebäude, an das sich direkt die Weiden anschliessen. Die Pferde stehen in der Regel immer draussen (Platz gibt es genug in alle Himmelsrichtungen) und werden nur zum Reiten und Putzen in den Stall geführt.
Nach einem Empfangskaffee beziehe ich mein Zimmer mit eigenem Badezimmer, detaillgetreu und liebevoll eingerichtet. Im Anschluss besichtige ich eine beim Inn to Inn Ride genutze Unterkunft. Diese befindet sich in einem kleinen Ort und bietet verschiedene Zimmer mit Bad, ein Wohn- und ein Esszimmer und vor allem einen grösseren Garten, wo das Frühstück an sonnigen Tagen genossen werden kann. Wer mag kann zur Entspannung die Hängematte nutzen nach dem Reittag.
Zurück am Hof gibt es ein exzellentes Abendessen mit Gemüse, Fleisch oder Sesamtofu (für die Vegetarier) dazu Salat, Brot und Nachtisch. Der Hausherr kocht wirklich lecker, das ist definitiv ein Ort an dem man sich sehr wohl fühlen kann!
Der Abend klingt entspannt aus, bevor es ins Bett geht.

Heute geht es endlich auf die Pferde, aber zuerst gibt es gegen 8:30 Uhr ein Frühstück, das seinesgleichen sucht: Frisches Brot, Rüherei, Aufschnitt, frische Früchte, fruchtige Smoothies, Kaffee oder Tee.
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Gut gestärkt treffen wir uns am Stall und putzen die Pferde, bevor sie gesattelt und getrenst werden. Grossteils wird auf die bequemen Westernsättel zurückgegriffen, dann führen wir sie auf den Reitplatz. Nach einem letzten Check, ob alles richtig sitzt, wird aufgestiegen. Ich sitze auf einer Appaloosastute, die sich einfach reiten lässt und sehr bequem zu sitzen ist.
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Der Tagesritt führt durch Wälder, an grünen Feldern vorbei, über winzige bis etwas grössere Wege, durch Flüsse und an Wasserläufen entlang, mal etwas hinauf und hinab in dieser sanft hügeligen Landschaft.
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Jeder hat Satteltaschen an seinem Pferd, in denen neben ausreichend Flüssigkeit auch das Mittagspicknick transportiert wird. Nebenbei gibt es praktischerweise noch Platz um eigene Sachen wie eine Kamera o.ä. mitzuführen.

Zur Mittagsrast werden die Pferde angebunden und abgesattelt, so dass sie ebenso wie wir entspannen können. Sie bekommen ein wenig Futter und wir unser wohlverdientes Lunch an einem heute idyllischen Ort: Am Ufer eines Flusses umgeben von Grün und Wäldern. Zu bestimmten Zeiten tummeln sich hier die Lachse, die stromaufwärts ziehen.
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Der Weiterritt schlängelt sich durch die wunderschöne Landschaft und immer wieder bieten sich atemberaubende Ausblicke.
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Viel Schritt, Trab und auch Galopp bringt uns zurück zum Stall, wo wir die Pferde an diesem warmen Sommertag abduschen bevor sie gefüttert und wieder auf die Weide gebracht werden. Die anderen Gäste springen zur Abkühlung in den Pool, während ich meine Reise fortsetze: Über Quebec, das nur 1,5 Stunden entfernt liegt und wo es sich lohnt einen Tag die Stadt zu erkunden, geht es in den hohen Norden am Sankt Lorenz Strom zum Whale Watching.


Der Abschied fällt schwer, ich habe mich sehr wohl und schon in die Familie integriert gefühlt. Ich werde die freundliche Art der Quebequer vermissen, ebenso das gute Essen des Hausherren, die schöne und weite Natur und natürlich die gut ausgebildeten Pferde!

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Weitere Informationen zu diesen Programmen:

http://www.reiterreisen.com/irpq02.htm und http://www.reiterreisen.com/grpq02.htm


Ein Bericht von Julia Wies
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