Araber Safari Lodge Namibia - ein Traum!

Araber Safari Lodge Namibia - ein Traum!

Beitragvon admin » 22 Mär 2016, 13:00

Araber Safari Lodge in Namibia - ein Traum für jeden anspruchsvollen Distanz- und Safarireiter

Nicht weit von Windhoek entfernt liegt die Araber Safari Lodge, eingebettet in ein riesiges, sehr idyllisch gelegenes Wildtier-Reservat.

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Wir beziehen unser Lodge Zimmer mit Parksicht - ein schönes, geräumiges, ruhig gelegenes Zimmer im afrikanischen Stil. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich hier wohl.

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Es sind noch einige andere Gäste vor Ort, die Lodge beherbergt gerade einige Chinesengruppen, die chinesisches Neujahr feiern.
Wir werden nach Bezug unseres Zimmers gleich zu unserer Gastgeberin Ingeborg in die Stallungen geschickt. Jedes Tier wird uns einzeln vorgestellt. Ingeborg züchtet ihre Pferde mit Liebe und Hingebung. Jedes Pferd hat seinen Platz und wird eingehend gepflegt und umsorgt- auf eine gute Pferdehaltung wird hier sehr viel Wert gelegt!

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Es ist schon recht spät, sodass wir uns heute nicht mehr auf die Pferde schwingen können. Wir lassen es uns dafür im Restaurant bei einem 3-Gänge-Menü gut gehen- die Speisekarte hat heute frisches Oryx-Steak zu bieten, das wir uns nicht entgehen lassen. Ingeborg und eine weitere Deutsche leisten uns Gesellschaft, sodass es ein geselliger und lustiger Abend wird. Der nächste Morgen bricht früh an. Wir starten zu einem Morgenritt in das wunderschöne Reservat in der Hoffnung einige Tiere zu sehen. Mein Partner hat sich heute für einen faulen Vormittag am Pool entschieden, während wir zu dritt unseren Ritt starten.

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Wir sind heute etwas gemütlicher unterwegs, da für mittags noch ein Distanztraining geplant ist und wir unsere Kräfte schonen müssen. Natifa ist meine Begleiterin für den Tag, eine unheimlich fein gerittene Stute mit viel Temperament und typischem Araber-Verhalten: ein Stein oder ein Ast sind durchaus gefährliche Gegner, die es genau zu beäugen gilt. Dennoch ist Natifa super zu handeln und macht nach einer kurzen Gewöhnungsphase sehr viel Spass. Kudus und Elanantilopen kreuzen immer wieder unseren Weg und sogar scheue Löffelhunde bekommen wir ganz kurz zu Gesicht. Auch einigen Oryxantilopen begegnen wir immer wieder.

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Viele Vogelarten sind ebenfalls im Reservat beheimatet, von denen ich mir nicht jeden Namen merken kann.

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Einige Giraffen mit Jungen und grössere Zebraherden begegnen uns und immer wieder sind wir überrascht, wie viele Tiere wir sehen.

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Eine Warzenschweinherde kommt uns recht nahe, wir nehmen uns etwas in Acht, da sie einige Junge dabei haben. Nach einer guten Stunde machen wir Rast an einem kleinen See und begegnen dort meinem Partner wieder, der mit dem Jeep, ein paar kühlen Getränken und etwas zum Knabbern angefahren kommt. In geselliger Runde machen wir Pause und geniessen das schattige Plätzchen. Die Pferde werden zum Wasser geführt, während Ingeborg uns erzählt, dass vor einigen Jahren ein paar Krokodile aus dem Nachbarreservat durch ein Loch im Zaun entwischt sind und nicht alle konnten wieder eingefangen werden. So schwimmt man besser in keinem See dort. Doch wir können nicht den ganzen Vormittag hier verbringen, es wird schnell heiss. Wir brechen auf und machen uns auf den Heimweg. Die meisten Tiere haben sich bereits bei der Hitze zurückgezogen und machen es sich irgendwo im Schatten bequem. Ingeborg bereitet uns bereits etwas auf unser Distanztraining am Nachmittag vor. Wir sollen die Geschwindigkeiten im Trab und Galopp auf unseren Pferden erspüren. Es erweist sich alles andere als einfach, herauszufinden, ob das Pferd unter einem nun 16 km/h oder 20 km/h läuft.
Zurück bei den Stallungen werden die Pferde versorgt und kurz abgewaschen, das Wohl der Pferde ist hier hoch geschätzt. Nach einem schmackhaften, leichten Mittagessen geht es dieses Mal für mich an den Pool, während mein Partner zu einer Jeep-Safari aufbricht um Nashörner, Giraffen, Zebras und Warzenschweine (nicht alle davon blieben sauber) aus nächster Nähe zu betrachten.

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Ich ruhe mich aus, geniesse das herrliche Wetter und lasse mich am Pool sonnen. Gegen 16 Uhr schlendere ich langsam zu den Stallungen um Natifa für mein Distanztraining zu richten. Wir sind heute zu dritt und ich bin ganz gespannt was mich erwartet. Mit Distanztraining hatte ich bisher noch nichts zu tun und so warte ich ungeduldig bis es losgeht.

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Ingeborg hat sich mit bereits mit Laptop und Messgeräten bereitgestellt, während mein Partner mit einem bequemen Stuhl und einem kühlen Bier das Geschehen gespannt beobachtet. Es handelt sich um einen 2km langen Loop durch den Busch, den man in verschiedenen Geschwindigkeiten absolviert. Dabei wird am Anfang des Loops jeweils die Geschwindigkeit vorgegeben, die man durchschnittlich reiten soll. 16 km/h, 18 km/h oder 20 km/h beispielsweise. Dann reitet man selbstständig und alleine los und absolviert den Loop in den Gangarten, die man möchte, versucht jedoch möglichst nah an die Geschwindigkeit zu kommen. Es ist unglaublich schwierig, die eigene Geschwindigkeit abzuschätzen. Es macht allerdings einen Riesenspass.

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Flott im Trab oder Galopp geht es vorwärts und eine grosse Antilopenherde grast friedlich direkt an meinem Weg. Auch ein Kudu begegnet mir auf einer meiner Strecken. In flottem Tempo völlig alleine durch den Busch zu galoppieren ist ein einmaliges Erlebnis! Wieder bei Ingeborg angekommen, soll ich nun meine eigene Geschwindigkeit schätzen und diese wird anschliessend mit der tatsächlichen Durchschnittsgeschwindigkeit verglichen. Wie zu erwarten liege ich meilenweit daneben. Aber für mich ist es das erste Mal und nach zwei, drei Runden werde ich langsam besser.

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Natifa macht sehr viel Spass und geht flott vorwärts. Ein absoluter Traum! Ich kann kaum genug von den Runden bekommen, es macht einfach Spass! Doch Natifa braucht eine Pause und ich auch, bei der Hitze wird das Training nach einiger Zeit immer anstrengender und langsam wird es dunkel. Wir reiten zu den Stallungen zurück und versorgen unsere Pferde. Es ist bereits unser letzter Abend und auch dieses Mal haben wir nette Gesellschaft, mit der wir noch länger am Abend zusammensitzen und es uns bei einem leckeren Abendessen gut gehen lassen.
Mein Aufenthalt auf der Araber Safari Lodge geht viel zu schnell zu Ende und ich wäre gerne noch einige Tage länger geblieben. Die wunderschönen, grazilen Araber mit ihrem tollen Temperament, Ingeborg mit ihrer Gastfreundlichkeit und ihrer netten Begleitung, das weitläufige Reservat mit seinen unzähligen Tieren und das leckere Essen hätte ich gerne noch etwas länger genossen. Ich werde versuchen, so schnell es geht wiederzukommen!

Alle Informationen zum Programm unter http://www.reiterreisen.com/okasta.htm
Angelika Kaiser, Februar 2016
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