USA - Reiten auf „kalifornisch“: Redwood Coast Ritt

USA - Reiten auf „kalifornisch“: Redwood Coast Ritt

Beitragvon admin » 27 Aug 2015, 10:26

Reiten auf „kalifornisch“: Redwood Coast Ritt
Ein Reisebericht von Julia Wies

Per Mietwagen erreiche ich Mendocino in Kalifornien. Der kleine, charmante Ort empfängt mich mit Sonnenschein und azurblauem Ozean nebst Strandbucht und einem Ortskern mit charmanten Häusern und kleinen Läden. Bekannt unter anderem für das jährlich stattfindende Musikfestival, bei dem verschiedene Musikrichtungen die Besucherströme anziehen.

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Ich beziehe mein Zimmer und fahre dann zum Stall, wo sich alle versammeln. Die Gäste werden warmherzig begrüsst und nach einer kurzen Einführung gibt es einen kleinen Willkommenssekt. Die Pferde sehen toll aus und ich darf für diesen ersten Ausritt Treve, einen braunen Araber, reiten. Dieser gut trainierte Wallach wird mich die nächsten Tage und Ritte begleiten. Heute durchstreifen wir Hügel, Wälder, Wiesen und immer wieder erblicken wir den Pazifik, traumhaft! Die Kulisse hier in Kalifornien ist wirklich einmalig.

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Auch der nächste Tag bietet wieder neue Herausforderungen: Ein Tagesritt mit Startpunkt einige Meilen weiter nördlich. Die Pferde werden verladen und los geht es. Das riesige Areal ist mit Bergen und den berühmten Redwood Wäldern gespickt, dazu das azurblaue Meer im Hintergrund, das uns auch hier begleitet.

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Die Sonne strahlt und die nette Gruppe findet schnell zueinander. Schnell verfliegt die Zeit zur Mittagsrast, wo die Pferde ihre wohlverdiente Pause erhalten während die Reiter ein umfangreiches Satteltaschen-Picknick geniessen. Jeder hat sich am Morgen bei eigenen Sandwichkreationen versucht. Dazu gibt es Schokolade, Trauben, Nüsse, Gürkchen, Äpfel und vieles mehr.

Nach dem ausgiebigen Lunch queren wir kleine Flüsse, begegnen Kühen, die grasend durch die Lande ziehen und können einige weitere Galoppaden geniessen. Die extrem gut trainierten Pferde gehen teilweise im Distanzsport und fleissig vorwärts. Treve und ich sind inzwischen ein eingespieltes Team. An zwei Fingern zu reiten und mit weichen Gängen wird somit jeder Ritt zum wahren Vergnügen. Aber leider geht auch dieser Tag zu schnell zu Ende und wir erreichen spätnachmittags den Trailer.

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Das Abendessen findet heute in einem Restaurant mit Blick auf eine kleine Bucht statt. Einige Seelöwen treiben durchs Wasser und geniessen ebenso wie wir den Sonnenuntergang. Das Essen schmeckt gleich doppelt gut und bei einem Glas kalifornischen Wein werden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht bevor es nach diesem aufregenden und schönen Tag zurück zur komfortablen Unterkunft geht.

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Auch der folgende Morgen bringt ein weiteres Highlight: Einen Strandritt am Pazifik!

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Ich treffe am Stall ein, wo Treve mich bereits erwartet, aufgesattelt und los. Der anfängliche leichte Nebel weicht immer mehr der Sonne und im Schritt geht es das kurze Stück zum Strand. Auf einem Felsen im Meer sonnen sich Seelöwen, an die 20 Stück werden es sein. Dieser Ort ist ein bekannter Platz zum Gebären für diese Tiere. Viele leben ganzjährig hier. Am Strand selbst traben und galoppieren wir auch, teilweise auf dem Sand und teils durch Gischt und Wellen im Wasser. Die Pferde geniessen diesen Ritt ebenso wie die Reiter und leider kommt der Wendepunkt des „Ten Mile Beach“ (der in Wirklichkeit nur ca. fünf Meilen lang ist) viel zu schnell! Ein letzter Galopp durch die Gischt, dann noch ein Erinnerungsfoto geschossen bevor es entspannt zurück zum Stall geht.

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Leider muss ich mich nun von Lari, allen neu gewonnenen Freunden und auch von Treve, meinem treuen Begleiter, verabschieden – bis hoffentlich bald wieder.

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Infos & Buchung unter http://www.reiterreisen.com/irca01.htm
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