USA - Reitvergnügen in sechs Gängen in Kalifornien

USA - Reitvergnügen in sechs Gängen in Kalifornien

Beitragvon admin » 26 Aug 2015, 10:22

Reitvergnügen in sechs Gängen: Costanoa Coast Ride
Ein Reisebericht von Julia Wies

Ich erreiche den Sunshine State California. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung im bekannten San Francisco (die Golden Gate Bridge, Cable Car fahren sind nur zwei der „must do“) fahre ich am Nachmittag knapp 2 Stunden in südlicher Richtung bis ich meine komfortable Unterkunft in der Nähe von Costanoa erreiche. Kurz im Hotel einchecken bevor es direkt zu den Pferden geht. Das Besondere: Es handelt sich um Tennessee Walker Horses, die von Natur aus sechs Gänge haben (Schritt, Flat Walk, Fast Walk, Trab, Galopp und ein spezieller Galopp, bei dem immer ein Bein Bodenkontakt hat). Ich bin gespannt wie sich das anfühlen wird. Dafür erwartet mich Copper, ein hübsches Pferd, dass auf diesen Ritten mein Begleiter sein wird. Der erste kleinere Ausritt dient der Erkundung und Bianca, mein Guide, erzählt mir einiges über die Region und die heimische Flora und Fauna während wir auf Hügeln mit fantastischem Ausblick auf den Ozean entlang reiten. Wahnsinnsausblicke, wie man Sie in Deutschland nicht findet.

Und endlich darf ich einen „neuen“ Gang ausprobieren, sehr bequem! Viel zu schnell sind die knapp zwei Stunden um und wir erreichen wieder den Stall. Dieser liegt am Ende der gepflegten Anlage auf der sich das Hotel und ein Restaurant befinden. Die Pferde werden versorgt dann können die Reiter z.B. ein Bad im Whirlpool geniessen bevor es zum Abendessen ins Restaurant geht, in dem kulinarische Spezialitäten der kalifornischen Küche aufgetischt werden. Lokale Weine, Artischocken, Fisch sind nur einige davon.

Der nächste Morgen erwacht anfangs ein wenig nebelig, als ich mich bei den Pferden einfinde. Diese werden für den heutigen Ritt verladen und es geht die ca. 10 min. in einen nahegelegenen State Park. Pferde richten, aufsitzen und los. Durch angenehm kühle Redwood Wälder, für die Kalifornien bekannt ist. An blühender Flora vorbei, durch einen Bach reiten wir ca. 2 Stunden bis zur Mittagsrast.

Bild

So einige Male habe ich das Vergnügen Coppers besonderen Gänge zu testen. Fazit: Ich bin begeistert von diesen charakterlich ausgeglichenen Gangpferden mit den bequemen „Sofagangarten“! Copper gefällt mir wirklich, am liebsten würde ich ihn mitnehmen.

Am Mittagsrastplatz erhalten die Pferde eine kleine Pause und wer von den Reitern nicht müde ist läuft einen kleinen Wanderpfad bis zu einem Wasserfall. Der Weg lohnt. Der Wasserfall ergiesst sich inmitten der Redwoods und bildet eine wunderschöne Kulisse.

Bild

Bild

Die Sonne strahlt inzwischen und hat den anfänglichen Nebel vollständig verdrängt. Ich geniesse diesen sonnigen Rückweg und die tollen Gänge dieser besonderen Pferde. Viel zu schnell verfliegt die Zeit und wir erreichen wieder den Trailer, der uns zurück zum Stall bringt.

Bild

Bild

Die Pferde werden versorgt bevor sie zu ihren Artgenossen in den Offenstall kommen. Gerne beobachten wir diese noch beim Wälzen bevor es den kurzen Weg zur Unterkunft geht. Der Abend wird in einem tollen Restaurant ca. 12 Meilen entfernt begangen. Die italienische Küche ist wirklich exzellent dort und gemütlich klingt dieser Tag aus, so dass ich erst spät wieder die Unterkunft erreiche.

Auch hier heisst es am Morgen wieder Abschied nehmen, dabei gäbe es hier noch so viel zu entdecken: Weitere Ritte, auch am Meer, Seeelefanten, Weingüter und vieles mehr!
Danke Copper für dieses einmalige Reitvergnügen in sechs Gängen!

Infos & Buchung unter http://www.reiterreisen.com/irca07.htm

Bild
Benutzeravatar
admin
Site Admin
 
Beiträge: 114
Registriert: 20 Feb 2013, 13:58

Zurück zu Unsere Reiseberichte

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron