Auf Marwaripferden durch Rajasthan

Auf Marwaripferden durch Rajasthan

Beitragvon admin » 04 Apr 2013, 12:25

Indien Reittour 17.02.-26.02.2013: Reiten und Reisen wie die Maharajas
Mewar Trail – Indien aus einer anderen Perspektive erleben, durch die Sichelohren der Marwaripferde


Indien ist laut, schrill, bunt, chaotisch und immer wieder für eine Überraschung gut. Indien, das sind vor allem die Menschen – strahlendes Lächeln, leuchtende Kinderaugen. Indien ist Leben und Lebendigkeit, turbulent, verrückt …Indien, das sind exotische Eindrücke, die von allen Seiten auf einen hernieder prasseln: farbenfroh wehenden Saris, smaragdgrüne Weizenfelder, bunte Märkte, bellende Hunde, lachende und rufende Kinder, lautes Hupen vorbeiflitzender Autos und Motorräder, heilige Kühe überall, Jogger auf der Autobahn – nichts, was es in Indien nicht gibt! In Indien ist einfach alles anders – und es braucht ein wenig Zeit, viel Offenheit und Gelassenheit, sich daran zu gewöhnen. Doch für ein wenig Geduld wird man reich belohnt mit berührenden Begegnungen und bleibenden Erinnerungen.

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Die Landung in Udaipur war vielversprechend: Es empfing uns ein stahlblauer Himmel, Palmen und eine milde Sommerbrise - dazu strahlender Sonnenschein und der Taxifahrer, der uns durch den turbulenten Verkehr sicher bis zu unserem Hotel im Zentrum der 500.000 Einwohner zählenden indischen Kleinstadt brachte. Der Blick von der Dachterrasse des Hauses war überwältigend: die Dächer der Stadt lagen einem zu Füssen und der gewaltige Komplex des Stadtpalastes, der abends prunkvoll beleuchtet wurde, thronte über dem Häusermeer. Vor dieser prächtigen Kulisse genossen wir unser erstes gemeinsames Abendessen und ließen uns vom Koch mit einer bunten Auswahl indischer Köstlichkeiten bis hin zum unvermeidlichen, zuckersüßen Dessert, verwöhnen. Auch in den nächsten Tagen auf Safari ließ sich die Küche einige Kreationen einfallen – der Großteil vegetarisch – auf jeden Fall stets abwechslungsreich und schmackhaft.
Unsere sympathische Gruppe bestand aus sieben Reitern: Sandra und Leni, zwei deutsche Mädchen, die ein freiwilliges Soziales Jahr in Delhi absolvieren, Marianne und Ludwig, ein deutsches Ehepaar, Jai, eine Reiterin aus Irland, die schon über drei Monate durch Indien gereist war, Reni aus der Schweiz und ich.
Am nächsten Morgen starteten wir unser 10-tägiges Abenteuer, zunächst mit einigen Besichtigungen, die auf dem Weg lagen: Wir unternahmen eine Bootsfahrt auf dem Lake Jaisamand, der im 17. Jh. als größter Stausee der Welt entstand und auch heute noch mit seiner gewaltigen Staumauer aus weißem Marmor sehr imposant wirkt. Anschließend besuchten wir die Tempelanlage von Jagat, einer der besterhaltenen Tempelbauten Nordindiens aus dem 10. Jh., mit eindrucksvollem Skulpturenschmuck, der sehr lebendig wirkte. Dank der umfassenden Erklärungen unserer Reiseleitung Ute waren sowohl die Bootsfahrt als auch die Tempelbesichtigung ein wahrer Genuss und passende Einstimmung auf Indien.
Im Camp wurden wir von dem ganzen Team erwartet und auf indische Art begrüßt: mit einem Bindi (einem nicht gerade sparsam aufgetragenen roten, glücksbringenden Farbklecks auf die Stirn, der, wie sich herausstellte, 3 Tage halten sollte) und einer duftenden Blumenkette. Das mobile Zeltcamp bestand aus vier komfortablen Zelten, die im gleichen Stil früher von den Maharajas für ihre Safaris und Jagdausflüge genutzt wurden. Die Zelte mit ihrem farbenfrohen, indischen Dekor und bequemen Betten vermittelten uns gleich ein Gefühl wie aus 1001 Nacht, besonders das himmelblaue Zelt von Reni und mir, mit dem hübschen Sternenhimmel. Nach Bezug unserer Zelte stärkten wir uns beim Mittagsbuffet und besprachen die geplante Tour und Pferdeverteilung.
Bei allen Pferden handelte es sich um die berühmten Marwaripferde, die ihre Ohren als einzige Pferderasse der Welt um 180° drehen können und deren Ohren die typische Sichelform aufweisen, so dass sich die Ohrspitzen wie küssende Papageienschnäbel berühren. Dies verleiht den eleganten Pferden, die ursprünglich von den stolzen Rajputen als Kriegspferde gezüchtet wurden und die sich durch einen edlen Charakter, Treue und Widerstandsfähigkeit auszeichnen, ein zusätzliches exotisches Aussehen.
Die Faszination für die Marwaripferde, aber auch für das kulturell so reiche Indien und den Bundesstaat Rajasthan insbesondere, gibt das deutsch-indisches Ehepaar, Ute und Virendra Sing Shaktawat, auf ihren einzigartigen Reitsafaris gern weiter.
Im Sattel von Kirti, einer hübschen, dunkelbraunen achtjährigen Stute mit seidig glänzendem Fell fühlte ich mich sofort wohl. Kirti – der Name bedeutet Ruhm und erinnerte mich an die ruhmreiche Geschichte der Marwaris, die eng mit der Geschichte Rajasthans verwoben ist - schritt fleißig voran, während ich die vielen, bunten Eindrücke rund um mich herum aufnehmen konnte. Ein schillernd grüner Pfau flog majestätisch über unsere Reitergruppe hinweg, was mich sehr beeindruckte, hatte ich doch bis dahin noch nie einen Pfau fliegen sehen. Ich nahm es als gutes Omen für unsere Reittour, ist doch der Pfau das Wappentier Rajasthans! Auch einer Herde Kamele, getrieben von einem kleinen Jungen, begegneten wir und machten respektvoll Platz – Kamele haben Vorfahrt! Voller Begeisterung von den Erlebnissen des ersten Reittages sanken wir am Abend mit Wärmflaschen ausgerüstet in die Kissen unserer Betten und träumten von weiteren Abenteuern. Zum Einschlafen gab es ein Trommelkonzert, möglicherweise von einer Tempelzeremonie oder Hochzeit aus dem Nachbardorf, und das Gebell der Hunde, die in der Nähe unseres Camps nach etwas Fressbarem suchten.
Der nächste Morgen kam für meinen Geschmack etwas früh, denn mir steckte mit 4,5 Stunden Zeitverschiebung noch der Jetlag in den Knochen, doch nach einem frischen Chai und Rührei mit Toast war auch ich fit für den Tag im Sattel. Der fünfstündige Ritt führte uns durch das ländliche Rajasthan, vorbei an smaragdgrünen Weizenfeldern, in denen die bunten Farbtupfer der Frauen mit ihren prächtigen Saris wie Edelsteine leuchteten und Palmen, die sich sacht im Wind wiegten. Danach folgte staubtrockene Erde, ehe wieder eine kleine grüne Parzelle zeigte, was der Boden mit etwas Bewässerung herzugeben in der Lage ist. Indien ist vor allem ein Land der Kontraste, das sollten wir in den folgenden zehn Tagen vielfältig erleben.
In den zahlreichen kleinen Dörfern, durch die der Ritt uns führte, waren wir stets DIE Attraktion! Kinder kamen in Gruppen angelaufen, laut „Dada“ rufend, was so viel wie „Hallo“ bedeutet, lachend und winkend, gefolgt von ihren Müttern, die sich freundlich mit „Namaste“, der gängigen indischen Begrüßung, verbeugten, oder gleich von der ganzen Familie, die alle das exotische Reitervolk bestaunen wollten, denn Fremde oder gar Touristen verirren sich selten in diese Gegend… Umso schöner für uns, bekamen wir doch so die einmalige Chance, Indien aus einer völlig anderen, untouristischen Perspektive authentisch zu erleben.
Selten passierte es uns sogar, dass Kleinkinder bei unserem Anblick erschraken oder gar weinten – hatten sie doch noch nie ein Pferd gesehen! Dafür umso mehr heilige Kühe und Respekt einflößende Wasserbüffel, denen wir auf Schritt und Tritt begegneten, ebenso wie zahlreichen kunterbunten Ziegen, die uns sogar beim Mittagessen neugierig umringten, Schafen, Schweinen u.v.m.
Das indische Landleben stellte für uns eine Art Zeitreise dar: Alles, was es bei uns nur noch in Museen zu bestaunen gibt, wie z.B. hölzerne Ochsenkarren, Dreschflegel oder Handsicheln, ist in Indien noch im täglichen Gebrauch. Das meiste ist auch heute noch Handarbeit, zumindest in den vielen kleinen, von nur einer Familie bewirtschafteten Feldern der Gegend, die wir während der ersten Tage durchritten. Unkraut wird per Hand gezupft, das Getreide mit der Sichel geerntet und fein säuberlich in Garben aufgestellt. Oft sieht man ganze Familien auf den Feldern: die jungen Frauen bei der Arbeit und die älteren Frauen hüten im Schatten die Kinder, sogar ein Großvater war dabei seinen Enkel in der Schaukel zu wiegen. Auch wenn das Leben auf dem Land hart und mühsam ist, erlebten wir doch auch viel Zufriedenheit und Lebensfreude bei den Menschen - etwas, was uns in unserem hektischen aber komfortablen Alltag oft fehlt und mich nachdenklich stimmte.
Am Nachmittag erwartete uns eine Überraschung: Wir fuhren zum Bambora Karni Fort, einer mächtigen Burganlage, die mittlerweile in ein wunderschönes 4-Sterne-Schlosshotel verwandelt wurde, und konnten dort im traumhaften Pool, der von vier wasserspeienden Marmor-Elefanten gesäumt wurde, eine angenehme Erfrischung vor malerischer Kulisse genießen. Auch in den nächsten Tagen gab es immer wieder Überraschungen und extra Programmpunkte, die am Abend für uns organisiert wurde, z.B. die Fahrt mit einem Ochsenkarren durchs Dorf – für uns eine völlig neue Perspektive – oder der Auftritt von Musikern und Tänzerinnen am Lagerfeuer, die eine beeindruckende Show darboten.
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Beeindruckend war auch die „Show“, die die Natur uns zu bieten hatte, z.B. am zweiten Abend, als das Camp an einem großen See aufgeschlagen war, den unzählige Wasservögel bevölkerten, von winzigen Haubentauchern, Enten und Reihern bis hin zu den mächtigen Saruskranichen, die bis zu 1,70 m groß – und damit größer als ich – und über 40 Jahre alt werden können.Die Stars des tierischen Ensembles waren aber fraglos die rosa Flamingos, die elegant durch das flache Gewässer staksten. Als sich der Schwarm dann gen Himmel erhob und als rosa Wolke über unser Maharaja-Camp zog, glaubte ich mich mitten im Märchen aus 1001 Nacht. Gekrönt wurde das Ganze noch von einem goldroten Sonnenuntergang am palmengesäumten See – fast zu kitschig, um wahr zu sein…
Und als wäre es all der exotischen Eindrücke nicht genug, flogen in der Dämmerung auf einmal zwei riesige Schatten über uns hinweg – gemäß Ute handelte es sich hierbei um harmlose Fruit Bats, Flughunde, die sich nur von Früchten ernährten. Mich erinnerten diese lautlos schwebenden, fledermausähnlichen Wesen eher an Flugsaurier aus grauer Vorzeit!
Aber auch die Tier- und Pflanzenwelt, die uns täglich auf dem Ritt umgab, sorgte für Abwechslung: Smaragdgrüne Papageien, die an uns vorbei flatterten, stahlblau schillernde Eisvögel, die reglos im Geäst am Seeufer auf Beute lauerten, mächtige Nilgai Antilopen, die größten Antilopen Indiens, auch „Blaue Kühe“ genannt, die uns scheu beäugten, Streifenhörnchen, die mit aufgestelltem Schwanz davon flitzten und Mungos, die rasch das Weite suchten. Dazu die kräftig orange blühenden Flammenbäume und die zarten Blüten der Mangobäume, strahlend weiße Schlafmohn-Felder für die streng limitierte Opiumgewinnung, üppige Gemüsegärten mit Auberginen, Tomaten, Chili u.v.m., Baumwoll- und Senf-Felder, leuchtende Bougainvillea, rosa Oleander und lila Hibiskus am Wegesrand - unsere wintermüden Augen sogen all die prächtigen Sommerfarben gierig in uns auf!
Auch die Landschaft wechselte immer wieder das Gesicht: Von den kargen, steinig-hügeligen Ausläufern der Aravalli Berge, durch die unsere trittsicheren Pferde munter kletterten, über die fruchtbare Malwa-Ebene mit weiten Feldern, bis hin zu sandiger, savannenähnlicher Landschaft, die an Afrika erinnerte und Platz bot für den ein oder anderen netten Galopp. An einem Tag führte uns der Ritt auch in einen Nationalpark, nach Sita-Mata, der u.a. Leoparden, jede Menge Gazellen und Antilopen beheimatet. Von den scheuen Tieren sahen wir nichts, dafür jedoch umso mehr Hanuman-Affen, die sich über die Reste unseres Mittagspicknicks freuten und kurzerhand unseren Jeep eroberten.Unterwegs begegneten wir immer wieder Menschen, kaum ein Fleck in Indien ist wirklich einsam, selbst auf Feldwegen kamen uns immer wieder Motorräder entgegen – klassisch indisch meist mit mindestens vier Personen besetzt, alle ohne Helm, dafür mit wehendem Sari, und der Fahrer noch am Handy – aber auch Traktoren, bunter geschmückt als jeder Weihnachtsbaum, mit schillerndem Lametta, Blumenketten, Glöckchen, Schleifen, Bändern und Bommeln, die auch akustisch mit jedem „Love Mobil“ der Züricher Street Parade hätten mithalten können (die laute Hindi-Techno-Musik dröhnte schon von weitem über die Felder) und Radfahrern.
So näherte sich uns einmal ein alter Mann mit rotem Turban auf seinem klapprigen Fahrrad – als wir an ihm vorbei ritten, stieg er ab, faltete die Hände, verneigte sich vor uns und wünschte uns Namaste. Aber auch die kleinen Kinder am Straßenrand, das sicher erst vierjährige Mädchen, das ihre kleine Schwester auf dem Arm hielt und die uns gemeinsam mit strahlenden Augen zuwinkten, der Großvater, der mit seinen zwei Enkeln auf dem Bett im Schatten vorm Haus lag und mit ihnen spielte, nackte Kinder, die an der Pumpe des Dorfbrunnens voller Seifenschaum von ihren Müttern gewaschen wurden, Frauen, die auf Ihren Köpfen Wasserkrüge oder Bündel von Grünfutter trugen, der Junge, der seine kleine Schwester vor sich auf dem Rad balancierte und uns ein ganzes Stück folgte…Es waren genau diese Begegnungen und kleinen Momente, die für mich den Reiz dieser Reise ausgemacht haben, abgesehen von dem überwältigenden kulturellen und religiösen Erbe dieses beeindruckenden Landes.
Auch darin wurde uns ein kleiner Einblick gewährt, auch wenn es kaum möglich ist, die komplexe Welt der Millionen Hindugötter in so kurzer Zeit zu erfassen. Doch begegneten uns auf unserer Reise immer wieder einige der Hauptgötter wie z.B. der elefantenköpfige Ganesha, beliebtester Hindugott und Glücksbringer, oder Krishna, Shiva, Vishnu und seine Gemahlin Laksmi, die Göttin des Reichtums, oder der berühmte Affengott Hanuman, in unterschiedlichster Form: in Tempeln, als Heiligtümer am Wegesrand, oder sogar als Miniatur-Skulpturen auf dem Armaturenbrett unseres Taxifahrers. Für uns Europäer oft ungewohnt ist die gelebte Religiosität und der feste Alltagsbestandteil des Glaubens in Indien.
So beeindruckte mich eine kleine Szene morgens in der Stadt am Straßenrand, wo eine Frau einer Kuh etwas zu Fressen gab und sich kurz vor ihr verneigte, bevor sie weiterging.
Am vorletzten Reittag wechselte ich das Pferd, da Kirti wegen einer Schwellung im Gurtbereich, die zum Glück rasch wieder abheilte, vorzeitig zurück auf die Ranch gebracht wurde. Ich bekam Kajal, eine hübsche Schimmelstute und eine wirkliche Lebensversicherung! Als echtes indisches Marwaripferd war sie vollkommen schrecksicher – der Ritt durch das belebte Städtchen Barisadri, quer über den vollen Marktplatz und mitten durch den chaotisch-lauten indischen Straßenverkehr ließ sie nicht mit der Wimper zucken! Selbst eine verrückt gewordene heilige Kuh, die aus einer Gasse von einem bellenden Hund gejagt auf mich zugeschossen kam, und die ziemlich knapp an meinem Pferd vorbei raste, konnte sie nicht aus der Ruhe bringen, wofür ich ihr wirklich dankbar war!
Unser Ritt endete in einem Camp am Ufer eines kleinen Weihers, wo am Abend bei Vollmond am Lagerfeuer eine ganz besondere Stimmung herrschte…
Am nächsten Tag wurde uns der Abschied noch durch ein Besichtigungsprogramm versüßt: Wir besuchten mit Chittorgarh eine der schönsten und berühmtesten Festungen Indiens. Die hinter mächtigen Mauern auf einem gewaltigen Felsplateau thronende Stadt umfasst über 13 Quadratkilometer und birgt neben zahlreichen Palästen, über 120 Tempeln und Heiligtümern auch zahlreiche Mythen und Legenden, u.a. die der wunderschönen Padmini, Gattin des Rana Ratan Singh, die vom feindlichen Sultan begehrt wurde. Um die Stadt zu verschonen, gewährte ihm Padmini einen Blick auf ihr Antlitz, das sich im Wasser vor dem Fenster ihres Palastes spiegelte und das der Sultan wiederum in einem Spiegel erblickte. Trotzdem wurde die Stadt erobert und die Männer opferten sich in der Schlacht, während die stolzen Rajputen-Frauen Padmini in den Flammentod folgten um der Versklavung durch die muslimischen Eroberer zu entgehen.
Am Abend erreichten wir wieder den Ausgangspunkt unseres Mewar Trails, das Hotel in Udaipur, wo wir beim gemeinsamen Abschiedsessen noch einmal die vielfältigen Erlebnisse der letzten neun Tage Revue passieren lassen konnten. Am nächsten Tag hieß es dann leider Abschied nehmen. Einige Gäste hatten noch Verlängerungsnächte in Udaipur gebucht und auch Renate und ich hatten zum Glück noch ein paar Tage Rundreise in Indien vor uns. So konnten wir den ganzen Tag mit der Besichtigung Udaipurs und seines riesigen Stadtpalastes verbringen, eine Bootsfahrt auf dem See genießen und die Ghats, an denen die Frauen Wäsche wuschen, an uns vorbei ziehen lassen.
Unser Indienabenteuer endete in Agra mit der Besichtigung des Taj Mahals zu Sonnenaufgang, bevor wir am Abend von Delhi zurück nach Zürich flogen, zurück in den grauen, nicht enden wollenden Winter, doch den Koffer voll mit indischen Souvenirs und vor allem unsere Herzen prall gefüllt mit indischer Lebensfreude, Farben und Sonne. Namaste und bis bald – Indien, wir kommen wieder, vielleicht auf die Reittour nach Pushkar.
Infos zur Reiterreise unter http://www.reiterreisen.com/inm010.htm
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